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F1 Lexikon Buchstaben Q-T

* A-E * F-K * L-P * Q-T * U-Z *

Q
QUALIFYING
    Die Qualifying session entscheidet, welcher Fahrer welchen Startplatz im Rennen einnimmt. Der schnellste Fahrer startet von der Pole, die langsameren müssen sich der Reihe nach weiter hinten anstellen. Die Dauer der Qualifikation ist 60 Minuten und Fahrer dürfen maximal 12 Runden abspulen. Wenn ein Fahrer um 7 Prozent langsamer ist als die Zeit der Pole Position, dann ist er nicht für den Grand Prix qualifiziert.
R
RENNLEITUNG
    Dieses Gremium - von der FIA für jedes Wochenende beauftragt - verfolgt die Aktivitäten auf der Strecke und kümmert sich um die Exekution der Regeln, so auch um Strafzeiten.

 
ROTE FLAGGE
    Diese Flagge wird den Fahrern gezeigt, sofern das Rennen oder die Session wegen eines Zwischenfalls abgebrochen werden muss.

 
REIMS
    Stadt nord-östlich von Paris beherbergte die ersten 2 französischen Grand Prix Rennen (1950-51) danach 10 weitere (1953-56, 1958-61, 1963, 1966).

 
RENAULT
    Von 1992 bis 1997 holte diese französische Firma mit Williams und Benetton insgesamt 8 Titel (4 Fahrer, 4 Konstrukteure). Renault nahm früher als eigenes Team an der WM teil, wurde vor allem mit dem Turboprojekt bekannt. Ende 1997 zog man sich aus der Formel 1 zurück, aber die Tuningfirma Mecachrome (Supertec) kümmert sich seitdem um die Wartung und Entwicklung der Aggregate, wenn auch mit beschränktem Budget.

 
REUTEMANN, CARLOS
    Dieser argentinische Fahrer fuhr 146 Grand Prix Rennen für Brabham, Martini Racing, Ferrari, Lotus, und Williams, gewann 12 mal, 6 Pole Positions, 6 schnellste Runden, und 310 Punkte.

 
RINDT, JOCHEN
    Obwohl Rindt in Deutschland geboren ist und nie die österreichische Staatsbürgerschaft annahm, gab er sich selbst immer als Österreicher aus. Für Österreich wurde er 1970 auch Weltmeister, doch beim GP in Italien dieses Jahres starb er nach einem Bremsdefekt seines Lotus 72. Bis heute ist er der einzige posthume Weltmeister.

 
ROSBERG, KEKE
    Mit Williams-Ford gewann dieser flamboyante Finne 1982 mit nur einem Sieg die Weltmeisterschaft. 1986 beendete er seine Karriere bei McLaren-TAG Porsche. Heute ist er Manager von Champion Mika Hakkinen.

 
ROUEN
    Nord-west Frankreich. 5 mals Austragungsort des GP von Frankreich (1952, 1957, 1962, 1964 und 1968)
S
SAFETY CAR
    Dieses Auto führt das Feld an Boliden durch die Formationsrunde. Außerdem kommt es in kritischen Situationen zum Einsatz, zum Beispiel nach Unfällen, um die Wagen in Formation zu bringen und weitere Zwischenfälle zu verhindern.

 
SAUBER
    Das Team des Schweizers Peter Sauber kam 1993 in die Formel 1. Nach anfänglicher Unterstützung von Mercedes kooperierte man später mit Ford und heute auf Kundenbasis mit Ferrari. Das erfolgreichste Jahr war 1996.

 
SCHECKTER, JODY
    Der Südafrikaner fuhr für Tyrrell, Walter Wolf, McLaren und Ferrari, wo er seinen einzigen Titel holte. Berühmt wurde er zwischen 1979 und 2000 als 'letzter Ferrari-Champion'. Er gewann zehn Rennen und holte 255 Punkte.

 
SCHUMACHER, MICHAEL
    Sechsfachweltmeister aus Deutschland. Schumacher 1991 kam mit Jordan in die Königsklasse. Nach einem Wechsel zu Benetton gewann er exakt ein Jahr nach seinem Debüt seinen ersten Grand Prix. 1994 und 1995 gewann er für Benetton die Weltmeisterschaft, ehe er das Titelrennen 1997 und 1998 in einem Ferrari verlor. Schumacher gilt unter Experten als der aktuell bester Fahrer und auch seine Statistik belegt, dass er zu den Größten aller Zeiten gehört. Belegen konnte er das mit seinen WM-Titeln 2000, 2001, 2002, 2003 mit Ferrari.

 
SCANDINAVIAN RACEWAY
    Groesste Rennstrecke in Skandinawien, diese 4.025-km lange Strecke bei ANDERSTORP, im südlichen Schweden, war das Zuhause des SWEDISH GRAND PRIX zwischen 1973-78.

 
SENNA, AYRTON
    Dieser dreifache brasilianische Weltmeister gehört mit absoluter Sicherheit zu den Allergrößten. Er war der Regenmeister und niemand konnte ihn im Regen gefährden, was er unter anderem in Donington 1993 in unglaublicher Manier zeigte. Sein Rekord von 65 Pole Positions wird wohl in alle Zeiten bestehen. Beim Grand Prix von San Marino in Imola 1994 verunglückte Senna in einem Williams tödlich, noch bevor er weitere Rekorde brechen konnte.

 
SEPANG, MALAYSIA
    Im Herbst 1999 wurde auf diesem Kurs nahe Kuala Lumpur in Malaysia zum ersten Mal ein Rennen ausgetragen.

 
SHAKEDOWN
    Als Shakedown bezeichnet man die erste Ausfahrt mit einem Auto.

 
SILVERSTONE
    Silverstone liegt etwa 150 km nord-östlich von London. Schon 1950 wurde der umgebaute Flughafen für Rennen verwendet. Nach einem Umbau ist die Strecke nach wie vor eine der beliebtesten unter den Fahrern.

 
SLICKS
    Auch wenn er heute von der FIA verboten ist, ist der Slick nichts anderes als ein ganz normaler Reifen, nur eben ohne Profil. In richtiger Temperatur gibt der Slick eine unglaubliche Bodenhaftung und ein fantastisches Handling für den Wagen.

 
SPA-FRANCORCHAMPS
    Spa ist eine der anspruchsvollsten Rennstrecken. Die berühmte Kombination Eau Rouge ist laut vielen Fahrern die beste Kurve im Kalender. Spa ist ein sehr alter Kurs in Belgien.

 
STEWART, JACKIE
    Mit 27 Siegen, 17 Pole Positions, 15 schnellsten Runden und 3 WM-Titeln ist Jackie Stewart einer der erfolgreichsten Fahrer der Geschichte. Mit seinem Sohn Paul gründete er 1996 Stewart GP, 1997 gelang der Einstieg in die Formel 1 mit Ford. 1999 gewann Johnny Herbert am Nürburgring das erste Rennen. Ab 2000 tritt das Team mit Eddie Irvine unter dem Label Jaguar an.

 
STOP-AND-GO STRAFE
    Diese Strafe wird verwendet für Vergehen wie zu hohe Geschwindigkeit in der Boxengasse, Überholen unter Gelb oder Frühstart. Der bestrafte Fahrer muss 10 Sekunden an der Box absitzen, ehe er wieder ins Rennen gehen darf.
SURTEES, JOHN
    1960 debütierte er in der Formel 1 für Lotus, seine Karriere dauerte bis 1972. Er fuhr für Yeoman Credit Racing, Bowmaker team, Ferrari, Cooper, Honda, Owen Racing und seinen eigenen Rennstall. 1964 wurde er auf Ferrari Weltmeister - der einzige Champion auf zwei und vier Rädern.

 
SCHWARZE FLAGGE
    Die schwarze Flagge zeigt einem Fahrer an, dass er aus dem Rennen genommen wird. Grund dafür ist ein Verstoß gegen die sportlichen Regeln der FIA, zum Beispiel mehrmaliges Missachten von blauen Flaggen oder Stop and Go Penalties.

 
SUZUKA
    Suzuka ist die einzige Strecke im Kalender mit einer Brücke und einem Tunnel. Es ist eine schnelle und kurvige Strecke und die meisten Fahrer lieben sie wegen der Herausforderung.
T
TAG HEUER
    Als Teil des riesigen TAG Konzerns von McLaren Teilhaber Mansur Oijeh kam TAG Heuer als McLaren Sponsor in die Formel 1. Außerdem ist man die offizielle Zeitnahmefirma der Show Formel 1.

 
TANAKA INTERNATIONAL (TI)
    Japanische Rennstrecke bei Aida. Zuhause des Pacific Grand Prix, einmalige Veranstaltung die am 17. April 1994 durchgeführt wurde , und von Michael Schumacher gewonnen wurde (damals noch im Benetton).

 
TELEMETRIE
    Die Technik, die Daten der Sensoren an den Wagen in die Boxen oder gar direkt in die Fabriken weiterleiten. Dies geschieht in Bruchteilen von Sekunden und die Datenmengen sind gewaltig. Telemetrie wird verwendet zur Analyse der Fahrleistungen und zum besseren und effektiveren Abstimmen der Autos.

 
TIFOSI
    Offizielle Bezeichnung der Ferrari Fans

 
TODT, JEAN
    1993 kam Jean Todt von Peugeot aus dem Rallyesport zu Ferrari, um die guten alten Zeiten zurück nach Maranello zu holen. Dank einer intensiven Zusammenarbeit mit Honda gelang Ferrari der Weg zurück an die Spitze.

 
TRAKTIONSKONTROLLE
    Das 1993 von der FIA verbannte System wurde in den frühen 90'er Jahren vor allem von Williams als Grundstein zum Erfolg verwendet. Über Sensoren an den Rädern wurde ein eventuelles Durchdrehen der Räder sofort erkannt, die Sensoren gaben ihr Signal an den Bordcomputer und der wiederum drosselte die Motorleistung zur optimalen Beschleunigung. Speziell im Nassen oder im Stehen garantierte dies eine effektivere Beschleunigung. 2001 kam es zum F1-Comeback dieses Systems.

 
TURBO
    Renault setzte diese Technologie 1977 erstmals ein, erst 1988 wurde sie aus der Formel 1 verbannt. In der Qualifikation konnten mit diesen Motoren bis zu 1600 PS erreicht werden.

 
TYRRELL RACING ORGANIZATION
    Gründer Ken Tyrrell war Leiter eines der traditionsreichsten Teams des Rennsports. 1969, 71 und 73 holte man mit Jackie Stewart die WM der Fahrer, 1969 und 71 gewann man auch den Titel der Konstrukteure. 1997 übernahm British American Racing das Team und ergriff sofort die Kontrolle.

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