Anzahl der Grands Prix
Die Formel 1-Weltmeisterschaft besteht aus mindestens acht und maximal 19 Grands
Prix.
Renndistanz
Für einen Grand Prix wird auf jeder Strecke die geringstmögliche
Rundenzahl bemessen, die eine Distanz von 305 Kilometern überschreitet.
Die maximale Renndauer beträgt zwei Stunden.
Bewerbung
Neue Bewerber müssen eine Garantiesumme von 48 Millionen Dollar
hinterlegen. Die Summe wird inklusive Zinsen in zwölf gleichen Monatsraten
ab der ersten Teilnahme zurückgezahlt. Tritt der Bewerber nicht an,
verfällt die Summe. Tritt er ein Jahr später an als angekündigt, werden
zwölf Millionen Dollar eingezogen und lediglich die Restsumme
zurückgezahlt.
Fahrertausch
Jedes Team darf - unabhängig von den dritten Fahrern am Freitag - vier
Piloten während der Saison einsetzen.
Teststrecken
Als Teststrecken sind alle Grand-Prix-Kurse in England, Italien, Spanien
und Frankreich zugelassen, außerdem weitere von der FIA abgenommene
Strecken, auf denen keine Grands Prix gefahren werden (z.B. Fiorano, Jerez,
Mugello, Valencia).
Testverbot
Sieben Tage vor einem Grand Prix dürfen keine Testfahrten stattfinden.
Erlaubt ist dann lediglich ein Funktionstest über maximal 50 Kilometer.
Fahrzeuggewicht
Ein Formel-1-Wagen muss inklusive Fahrer, Öl und Bremsflüssigkeit
mindestens 600 Kilogramm wiegen.
Reifen
Anzahl:
Die Anzahl der Trockenreifen pro Fahrer beträgt 20 Vorder- und 20
Hinterreifen. Darüber hinaus dürfen die Fahrer am Freitag drei
unterschiedliche Regenreifen einsetzen. Diese Reifen stehen im weiteren
Verlauf des Rennwochenendes nicht mehr zur Verfügung.
Die Wahl der Reifenmischung muss bis spätestens Samstag 9:00 Uhr getroffen
sein. Sollte der Freitag unter nassen Bedingungen stattgefunden haben,
dürfen sich die Fahrer bis 13 Uhr am Samstag Zeit lassen, um ihre
Entscheidung zu treffen.
Den Fahrern stehen pro Rennwochenende 14 Vorder- und 14 Hinterreifen für
nasse Bedingungen zur Verfügung. Wenn die Rennleitung die Strecke als "wet
track" freigibt, sind zudem die so genannten "extremen Regenreifen"
erlaubt.
Hersteller:
Sind zwei Lieferanten in der Formel 1 aktiv, muss jeder von ihnen in der
Lage sein, bei Bedarf 60 Prozent des Feldes auszurüsten. Bei drei
Herstellern sind es mindestens 40 Prozent.
Die Reifenhersteller dürfen jedem ihrer Partner-Teams zwei eigene,
unterschiedliche Trockenreifenmischungen bereitstellen.
Startaufstellung
Die Autos stehen nach Trainingszeiten gestaffelt im Acht-Meter-Abstand
versetzt zueinander.
Start
30 Minuten vor dem Start wird die Boxengasse geöffnet. Die Fahrer haben 15
Minuten Zeit, um ihre Startplätze einzunehmen. Wer das Zeitlimit
überschreitet, muss das Rennen hinter dem Feld aus der Boxengasse
aufnehmen.
Bis fünf Minuten vor dem Start darf getankt werden, auf dem Startplatz
maximal zwölf Liter. Bis fünf Minuten vor dem Start müssen die Reifen
aufgezogen sein. Eine Minute vor dem Start werden die Motoren angelassen.
Beim 30-Sekunden-Signal setzt sich das Feld zur Formationsrunde in
Bewegung. Während der Formationsrunde ist Überholen verboten. Einzige
Ausnahme: Fährt ein Fahrer mit Verzögerung beim Vorstart los und wurde
nicht vom gesamten Feld überholt, darf er seine ursprüngliche
Startposition wieder einnehmen. Andernfalls muss der Fahrer vom letzten
Startplatz starten. Das gleiche gilt für Fahrer, die einen Startabbruch
provoziert haben.
Nach jedem Startabbruch erfolgt fünf Minuten später der Neustart. Das
Rennen wird wegen der zusätzlichen Formationsrunde um eine Runde verkürzt.
Im Fall von schwerem Regen ist es möglich, das Rennen hinter dem Safety
Car zu starten.
Bei einem normalen Start gehen, sobald das letzte Fahrzeug in der
Startaufstellung steht, nacheinander die fünf Lampen der Startampel im
Sekundentakt an. Startsignal ist, wenn alle Lampen erlöschen. Signalisiert
ein Fahrer im Feld Probleme, wird die Startprozedur unterbrochen. Dies
wird durch gelbe Flaggen an der Boxenmauer und ein Blinklicht auf der
Startampel angezeigt.
Safety Car
Wenn der Rennleiter das Safety Car auf die Strecke schickt, wird dies rund
um den Kurs mit "SC"-Zeichen signalisiert. Das Safety Car setzt sich vor
das führende Auto. Fahrzeuge, die gegebenenfalls zwischen dem Safety Car
und dem Führenden liegen, werden vorbeigewinkt und können hinten ans Feld
aufschließen.
Eine Runde, bevor das Safety Car wieder in die Boxengasse einschert, wird
als Signal für die Piloten das Warnlicht ausgeschaltet.
Rennabbruch
Wird das Rennen in den ersten zwei Runden abgebrochen, erfolgt ein
Neustart. Sind zwischen zwei Runden und 75 Prozent der Renndistanz
gefahren, wird das Rennen neu gestartet. Der zweite Start erfolgt dann
unter Safety-Car-Regeln: Die Autos starten in der Reihenfolge des Abbruchs
des ersten Rennens; die Zeitrückstände werden nicht berücksichtigt, es sei
denn, sie betragen mehr als eine Runde.
Sollte ein Neustart nicht möglich sein, werden halbe Punkte vergeben. Bei
einem Abbruch nach mehr als 75 Prozent der Gesamtdistanz wird die volle
Punktzahl vergeben.
Zeitstrafen
In folgenden Fällen können Zeitstrafen ausgesprochen werden:
1. Frühstart,
2. Auslösen einer Kollision,
3. Abdrängen eines Konkurrenten,
4. dreimaliges Nichtbeachten der blauen Flagge,
5. absichtliches Behindern eines Konkurrenten beim Überholen.
Zeitstrafen werden vom Rennleiter empfohlen. Die endgültige Entscheidung
liegt bei den drei Rennstewards. Das Team muss schriftlich benachrichtigt
werden. Sobald dies geschehen ist, hat der Fahrer drei Runden Zeit, die
Strafe zu befolgen. Wird die Strafe in den letzten fünf Runden
ausgesprochen, werden zur Gesamtfahrzeit des zu Bestrafenden 25 Sekunden
dazugezählt.
Seit der Saison 2002 dürfen die Rennstewards einen Fahrer mit einer
"Drive-through" Strafe belasten. Hier fährt der Pilot mit der
Maximalgeschwindigkeit von 80 bzw. in Monaco 60 Km/h einmal durch die
Boxengasse und muss keine 10 Sekunden an seiner Box stehen bleiben.
Anstelle eines Drive Through-Penalty oder einer Stop-and-Go-Strafe wird in
der Saison 2004 ein Strafpunktesystem eingeführt. Demzufolge wird ab
sofort nach einer fragwürdigen Kollision nach dem Rennen eine Anhörung
abgehalten und gegebenenfalls eine Strafe ausgesprochen. Wenn dies bei
einem Fahrer innerhalb einer Saison zu oft vorkommt, dürfen die Stewards
eine Sperre für ein Rennen aussprechen.
Geschwindigkeitsbegrenzung
In der Boxengasse darf im Qualifying sowie Rennen grundsätzlich nicht
schneller als 100 km/h gefahren werden - außer in Monte Carlo, dort gilt
im Rennen Tempo 80 in der Boxengasse. Zuwiderhandlung wird im Rennen mit
Zehnsekunden-Zeitstrafen geahndet, im Training mit Geldstrafen - 250
US-Dollar pro km/h.
Punktesystem
Anstelle der ersten Sechs erhalten seit der Saison 2003 jeweils die ersten
Acht eines Grand Prix WM-Punkte. Die Aufteilung sieht hierbei wie folgt
aus: 10-8-6-5-4-3-2-1 WM-Zähler.
Stallregie
Stallregie die auf die Manipulation eines Rennergebnisses abzielt ist
verboten.
Ablauf der Qualifikation
Im Vergleich zur Saison 2003 wird das erste Qualifying im Jahr 2004 vom
Freitag auf den Samstag verlegt und in der Reihenfolge des letzten Rennens
abgehalten. Das zweite Qualifying folgt direkt am Anschluss an die erste
Qualifying-Session und wird erneut als Einzelzeitfahren in umgekehrter
Reihenfolge zum Ergebnis des 1. Qualifyings abgehalten.
Freitagstrainings
In den beiden freien Trainingssitzungen am Freitag dürfen, abgesehen von
den vier besten Teams in der Konstrukteurs-WM des Vorjahres, alle anderen
Teams einen dritten Fahrer einsetzen, wenn dieser in den letzten zwei
Saisons nicht mehr als sechs Gand Prix bestritten hat.
Der offizielle GP-Zeitplan
Freitag:
11:00 - 12:00 Uhr 1. Freies Training
14:00 - 15:00 Uhr 2. Freies Training
Samstag:
10:00 - 10:45 Uhr 3. Freies Training
11:15 - 12:00 Uhr 4. Freies Training
14:00 Uhr Qualifying mit zwei Versuchen pro Fahrer
Sonntag:
14:00 Uhr Rennen
Sportliches Reglement
Nach Oben
Motor
In der Formel-1-Weltmeisterschaft sind Viertaktmotoren mit maximal drei
Litern Hubraum, zehn Zylindern und höchstens fünf Ventilen pro Zylinder
zugelassen. Turbinen, Wankelmotoren oder Aufladung sind verboten.
Untersagt sind weiterhin variable Auspufflängen, ovale Kolben und
Energiespeicher, die den Motor in seiner Arbeit unterstützen. Die Motoren
müssen dabei ein komplettes Grand Prix Wochenende durchhalten. Sollte ein
Triebwerk zuvor seinen Geist aufgeben, so wird der Fahrer in der
Startaufstellung um zehn Ränge nach hinten versetzt.
Motorsteuerung
Formel-1-Motoren verfügen über ein "Anti-Stall-Programm", um das Abwürgen
des Motors bei einem Dreher zu verhindern. Es muss so programmiert sein,
dass der Motor nach spätestens zehn Sekunden abgestellt wird, sollte der
Fahrer in dieser Zeit nicht wieder in den Fahrmodus zurückgewechselt haben.
Tank
Der Tank darf maximal 40 Zentimeter über die Mittellinie des Fahrzeugs
hinausragen und muss in einem Stück zwischen Fahrersitz und Motor liegen.
Kraftstoff
Der Kraftstoff darf höchstens auf eine Temperatur von zehn Grad unterhalb
der gerade herrschenden Außentemperatur abgekühlt werden.
Antrieb
Erlaubt sind maximal zwei angetriebene Räder. Ein Rückwärtsgang ist
Vorschrift. Jeder Gangwechsel muss individuell vom Fahrer ausgelöst werden.
Die Anzahl der Gänge kann von vier bis sieben variieren.
Aufhängungen
Es sind ausschließlich gefederte Aufhängungen zugelassen. Die Geometrie
der Aufhängung darf während der Fahrt nicht verändert werden. Die
Radträger werden mit einem bis zu einer Kraft von acht Tonnen reißfesten
Kevlarseil am Chassis befestigt.
Bremsen
Mindestens zwei getrennte, voneinander unabhängige Bremskreisläufe, die
über ein Pedal angesprochen werden, sind vorgeschrieben. Ein Kreislauf
muss die Vorder-, der andere die Hinterräder bedienen.
Die Bremssättel müssen aus Aluminium gefertigt sein. Pro Rad ist je ein
Bremssattel mit maximal sechs Kolben und zwei Belägen erlaubt.
Die maximale Dicke der Bremsscheiben beträgt 28 Millimeter, der maximale
Durchmesser 278 Millimeter.
Während des Bremsvorgangs darf die Bremskraftverteilung nicht verändert
werden.
Räder/Reifen
- Dimensionen
Für die Hinterräder beträgt die minimale Breite 365 Millimeter, die
maximale Breite 380 Millimeter. Für die Vorderräder gelten eine minimale
Breite von 305 Millimetern und eine maximale Breite von 355 Millimetern.
Der maximale Raddurchmesser ist mit 660 Millimeter für Trockenreifen und
670 Millimeter für Regenreifen festgeschrieben.
- Rillenreifen
Vorder- und Hinterreifen müssen je vier Rillen in Längsrichtung auf-weisen.
Die Rillen müssen mindestens 14 Millimeter breit, 2,5 Millimeter tief und
auf der Lauffläche symmetrisch angeordnet sein. Zwischen den Rillen müssen
mindestens 50 Millimeter liegen. Die Breite der Lauffläche an den
Vorderrädern darf 270 Millimeter nicht überschreiten. Alle Messungen
werden bei einem Reifendruck von 20 PSI vorgenommen.
- Radsicherung
Jeder Radträger wird seit dem Jahr 2001 mit zwei statt bisher einem Kabel
gesichert. Die Befestigung muss Kräften von fünf Tonnen pro Kabel, zehn
Tonnen pro Rad standhalten.
Cockpit
Aus Sicherheitsgründen muss das Cockpit so dimensioniert sein, dass der
Fahrer es innerhalb von fünf Sekunden verlassen kann. Die maximal erlaubte
Zeitspanne zum Verlassen des Cockpits und Aufstecken des Lenkrades beträgt
zehn Sekunden. Die Dicke des Kopf- und Nackenschutzes muss 75 Millimeter
betragen.
Die Länge des Cockpits beträgt 850 Millimeter. Der vordere Fußraum muss
ausgepolstert sein. Die Mindestdicke beträgt 25 Millimeter.
Chassis
Für die Dicke der Chassiswände sind mindestens 3,5 Millimeter
vorgeschrieben. Davon entfallen 2,5 Millimeter auf einen aus Kevlar
gefertigten Mantel. Die maximale Breite des Autos beträgt 180 Zentimeter.
Zwischen den Achsen darf die Chassisbreite 140 Zentimeter nicht
übersteigen, das Gleiche gilt für den Frontflügel. Die maximale Breite des
Heckflügels ist 100 Zentimeter. Die maximale Höhe des Autos beträgt 95
Zentimeter, gemessen vom tiefsten Punkt des Fahrzeugs beziehungsweise
dessen Referenzebene.
Alle Teile des Unterbodens, die weiter als 25 Zentimeter von der
ge-dachten Mittellinie des Autos entfernt sind, gemessen von einem Punkt
33 Zentimeter hinter der Vorderachse bis zum hintersten Teil des Fahrzeugs,
müssen mindestens fünf Zentimeter oberhalb der Referenzebene liegen (Stufe
im Unterboden). Die maximale Höhe des Heckflügels beträgt 80 Zentimeter,
gemessen von der Referenzebene.
Der Heckflügel darf maximal vier Flügelelemente aufweisen, wobei ein
Element auf die untere und drei auf die obere Ebene entfallen. Gemessen
von der Referenzplatte müssen das untere Flügelelement in einem Fenster
zwischen 300 und 375 Millimeter und die oberen in einem Fenster zwischen
600 und 800 Millimeter liegen. Der Frontflügel muss mindestens 100
Millimeter über der Referenzplatte liegen.
Unterboden
Die Holzplatte im Zentrum des Unterbodens muss eine Breite von 30
Zentimetern und eine Dicke von zehn Millimetern aufweisen. Die maximale
Toleranz beträgt einen Millimeter.
Überhänge
In den Dimensionen 50 Zentimeter hinten und 120 Zentimeter vorn, gemessen
von der Mittellinie der jeweiligen Achse, sind Karosserie-Überhänge
gestattet.
Crashtests
- Dynamische
Der frontale dynamische Crashtest erfolgt mit einer Geschwindigkeit von 14
Metern pro Sekunde, der seitliche mit zwölf Metern pro Sekunde und der für
die Heckpartie mit zwölf Metern pro Sekunde. Der seitliche Crash erfolgt
an einem Punkt, der 500 Millimeter vor der Cockpitrückwand und 300
Millimeter über der Referenzplatte liegt. Das Gewicht des Testchassis
beträgt dabei inklusive Dummy 780 Kilogramm. Die maximale Verzögerung,
gemessen an der Brust des Testdummys, darf 60 g innerhalb von drei
Millisekunden nicht übersteigen. Die Sicherheitszelle darf bei keinem der
dynamischen Tests beschädigt werden. Der Schnellverschluss des Lenkrades
muss voll funktionstüchtig bleiben.
- Statische
Statische Crashtests erfolgen am Boden unterhalb des Benzintanks, an der
Seite der Nasenbefestigung sowie seitlich am Chassis auf Höhe der Beine
des Fahrers und des Sitzes. Außerdem wird der Überrollbügel in drei
Richtungen belastet: seitlich mit fünf Tonnen, in Längsrichtung mit sechs
Tonnen und vertikal mit neun Tonnen. Die Deformation darf nicht mehr als
50 Millimeter betragen.
Parc-Fermé-Regel
Die Autos werden nach dem Qualifying ab 18:00 Uhr Ortszeit übernacht im
Parc Fermé einbehalten. Die Teams dürfen dabei nur unter strenger Aufsicht
an den Fahrzeugen arbeiten. Jegliche Arbeiten am Wagen, welche nicht auf
einer sehr kurzen Liste stehen, benötigen eine besondere Genehmigung.
Zwischen dem Qualifying und dem Rennen dürfen weder die Reifen gewechselt
noch die Boliden nachgetankt werden. Seit 2004 darf der Sprit auch nicht
mehr gekühlt werden.
Funkverkehr
Der Funkverkehr zwischen dem Fahrer und dem Team ist nicht verboten, so
lange keine anderen Daten mit übertragen werden und das
Kommunikationssystem für FIA und TV abhörbar ist.
Telemetrie
Die Telemtrie vom Auto zur Box bleibt 2003 erhalten und wird erst 2004
verboten. Die Telemetrie von der Box zum Auto wird mit sofortiger Wirkung
verboten.
Elektronische Fahrhilfen
Während die Traktionskontrolle als einzige der so genannten elektronischen
Fahrhilfen auch 2004 noch erlaubt sein wird, sind die Startkontrolle sowie
automatische Getriebe seit 2004 verboten.
Abdeckung der Wagen
Folgende Abdeckungen sind dabei nicht erlaubt:
* Motor-, Getriebe- & Kühlerabdeckungen, während die Motoren gewechselt
werden
* Abdeckungen über den Ersatzflügeln, wenn sie in der Box stehen
* Abdeckungen auf Teilen wie Unterböden, Tankanlage oder Werkzeugen
Folgende Abdeckungen sind erlaubt:
* Abdeckungen auf beschädigten Autos oder Komponenten
* Reifenheizdecken
* eine transparente Werkzeugablage auf dem Heckflügel, nicht tiefer als 50
mm
* Heizdecken für Reifen und Motor in der Startaufstellung
* Eine speziell angefertigte Heckflügelabdeckung, welche ein Feuer
verhindert
* Eine Regenabdeckung auf dem Fahrzeug in der Box oder der
Startaufstellung
* Die Boliden dürfen in der Nacht, die sie ja im Parc Fermé unter
Verschluss verbringen müssen, zugedeckt werden.
Ersatzauto
Ein dritter Wagen darf benutzt werden, wenn der Rennwagen irreparabel
beschädigt ist. Wenn ein Auto kurz vor dem Start einen Defekt erleidet,
wird das Ersatzauto aus der Box starten. Bei einem Rennabbruch in den
ersten beiden Runden, darf ein Ersatzwagen eingesetzt werden. In jedem
Fall muss die Ein-Motoren-Regel sowie die dazugehörigen Strafen für
Motorwechsel beachtet werden.